Berichte von 04/2014

Von Sydney bis nach Brookfield...

08April2014

Da wir nun endlich eine Hostfamilie gefunden hatten, ging unsere Reise weiter in Richtung Norden. Unseren ersten Stopp legten wir in Terrigal ein...ca 1 1/2 Std. nördlich von Sydney. Dort trafen wir uns mit zwei deutschen Jungs. So schön dieser Spot für die Nacht über war...dort erlebten wir leider unsere erste Horrornacht .

Während wir unseren Van etwas auf Vordermann bringen wollten, löste sich die Handbremse und der Van rollte mit uns in Richtung Ufer. Da wir wirklich ziemlich weit oben auf dem Hügel standen, gewann er schnell an Geschwindigkeit und Sarah fiel aus dem Van. Ich konnte irgendwie noch nach Lenkrad fassen und das Auto so zum stehen bringen...Das war der erste Schock.

Die Nacht über konnten wir sowieso nur schlecht schlafen aus Angst, dass das Auto wieder losrollen könnte...hinzu kam, dass sich dann irgendwelche Spinner den Spaß erlaubten die ganze Nacht auf dem Platz runden zu drehen, uns anzuleuchten und anzuhupen.

Nachdem wir die Nacht dann irgendwann überstanden hatten, sprangen wir noch einmal ins Meer und fuhren weiter nach Port Stephens, Port Macquarie, Coffs Harbour, Byron Bay und verbrachten unsere letzte Nacht in Coolangatta.

In Port Macquarie gab es einen wunderschönen Spot direkt am Meer...und wir sahen endlich unser erstes Reptil...zum Glück eher zurückhaltend.     

 

Auf dem Weg nach Coffs Harbour führte uns mein Iphone leider in den Busch...(Merke: Man sollte sich nie nur auf die Navigation des Iphones verlassen!)..Wir fuhren leider so weit in den Wald hinein, dass wir irgendwann an einem Punkt ankamen, an dem es nicht weiter ging. Vor uns lag quasi der Abgrund und hinter uns der Hügel, den wir hinunterfuhren. Tja...alleine kamen wir da nicht weg. Ich rief also die Polizei, dass sie sich bitte auf die Suche nach uns machen sollen. Nach ca. 3 Std. (gefühlte 10 Std.) und 100 Mosquitostichen mehr trafen unsere Helfer dann auch endlich ein. Es war nur leider nicht so einfach eine tonnenschweren Van den Hügel rückwärts hinauf zu bringen...aber nach einer Stunde standen wir zumindest wieder auf dem Hügel. Die Polizei brachte uns dann noch zur nächsten Petrolstation, da unser Benzin auch zu neige ging...reiner Glückstag würde ich sagen....aber wir haben es ja überlebt...

 

Der nächste Tag sah dann schon bedeutend besser aus. Es ging nach Byron Bay. Dort schliefen wir nach längerer Zeit mal wieder auf einem kostenpflichtigen Campinplatz, da  man in Byron leider keinen kostenfreien findet. Wir wanderten einen Buschweg entlang bis wir nach ca. 2 Kilometern den berühmten Leuchtturm sahen. Dafür hat sich der anstrengende Weg nach obern wirklich gelohnt. Der Beach war ein Traum und auch die Stadt ein reines Backpackerparadies...Überall Traveller...Lokale, Hippieläden und an  jeder Ecke leckeres Essen.     

...leider mussten wir am Abend schon wieder weiter...wir fuhren ca. 1 1/2 Std. bis wir eine einen Parkplatz für die Nacht in Coolangatta fanden. Wieder direkt am Strand gelegen. diesmal an der Gold Coast. Dort sahen wir einen wunderschönen Sonnenuntergang wie im Bilderbuch.

...am nächsten Morgen fuhren wir am Nachmittag zu unserer 5-köpfigen Hostfamilie.

weiter geht's in Richtung Sydney...

07April2014

Unsere Reise ging weiter in Richtung Sydney. Da uns eine mehrstündige Autofahrt bevorstand, legten wir noch einige Zwischenstopps ein, u. a. in Canberra, die Hauptstadt Australiens. Dort hielten wir uns aber nur einige Stunden auf und fuhren dann gleich weiter nach Sydney. In der begehrten Metropole herrscht ein Verkehr..das kann man sich kaum vorstellen.  Wir kamen am späten Abend dort an und hatten keine Ahnung wo wir die kommende Nacht verbringen würden...wir fuhren einige Std. durch die Gegend und hatten solch ein Glück, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort hielten und Däumchen drehten. Es wurde endlich eine Parklücke frei in der Nähe eines Hostels.

Die Rezeption war leider schon geschlossen, doch nach mehrmaligem klingeln bekamen wir dann doch noch ein Zimmer...

Am nächsten Tag ging die Suche nach einer Bleibe für die anstehende Woche weiter...nach mehreren Stunden der Suche im Internet, Foren etc. waren wir einfach nur noch gestresst und hatten keine Lust mehr auf irgendetwas...bis die Zusage für ein Sharehouse eintraf. 

Wir machten uns sofort auf den Weg...es lag glücklicherweise in der Innenstadt, also mitten im Getummel. Unseren Van mussten wir einige Kilometer weiter weg abstellen, da man in der City nirgends kostenlose Parkplätze finden kann. Naja...wir holten uns dann jedenfalls unsere Schlüssel und zogen für die kommenden 7 Tage in ein Appartment...mit Franzosen, einem Finnen und einem Inder. Unsere Zimmergenossin war Französin...und sie war eine Frau für sich, leider nicht sehr umgänglich. In Sydney kamen wir auch endlich dazu ein australisches Bankkonto zu eröffnen. Wir machten die übliche Sightseeing-Runde...Opera House, Harbour Bridge, Botanischer Garten...und natürlich machten wir einen Ausflug zum berühmten Bondi Beach.

Im Großen und Ganze fanden wir Sydney zwar nicht schlecht, doch einen längeren Aufenthalt hätten wir uns dort trotzdem nicht vorstellen können. Wir machten uns also auf die Suche nach dem nächsten Halt. Nach einigen Anfragen bei Wwoofing-Familien bekamen wir zwei Zusagen. Eine für ein älteres Ehepaar in den Blue Mountains und für eine Familie in der Nähe Brisbanes. Uns fiel die Entscheidung zunächst nicht leicht, doch dann haben wir uns doch für die Familie mit den 3 Kindern entschieden. Wir haben uns gedacht, dies ist eine perfekte Gelegenheit unser Englisch zu verbessern. Für den 900 km weiten Trip hatten wir 6 Tage Zeit...