weiter geht's in Richtung Sydney...

07April2014

Unsere Reise ging weiter in Richtung Sydney. Da uns eine mehrstündige Autofahrt bevorstand, legten wir noch einige Zwischenstopps ein, u. a. in Canberra, die Hauptstadt Australiens. Dort hielten wir uns aber nur einige Stunden auf und fuhren dann gleich weiter nach Sydney. In der begehrten Metropole herrscht ein Verkehr..das kann man sich kaum vorstellen.  Wir kamen am späten Abend dort an und hatten keine Ahnung wo wir die kommende Nacht verbringen würden...wir fuhren einige Std. durch die Gegend und hatten solch ein Glück, dass wir zur richtigen Zeit am richtigen Ort hielten und Däumchen drehten. Es wurde endlich eine Parklücke frei in der Nähe eines Hostels.

Die Rezeption war leider schon geschlossen, doch nach mehrmaligem klingeln bekamen wir dann doch noch ein Zimmer...

Am nächsten Tag ging die Suche nach einer Bleibe für die anstehende Woche weiter...nach mehreren Stunden der Suche im Internet, Foren etc. waren wir einfach nur noch gestresst und hatten keine Lust mehr auf irgendetwas...bis die Zusage für ein Sharehouse eintraf. 

Wir machten uns sofort auf den Weg...es lag glücklicherweise in der Innenstadt, also mitten im Getummel. Unseren Van mussten wir einige Kilometer weiter weg abstellen, da man in der City nirgends kostenlose Parkplätze finden kann. Naja...wir holten uns dann jedenfalls unsere Schlüssel und zogen für die kommenden 7 Tage in ein Appartment...mit Franzosen, einem Finnen und einem Inder. Unsere Zimmergenossin war Französin...und sie war eine Frau für sich, leider nicht sehr umgänglich. In Sydney kamen wir auch endlich dazu ein australisches Bankkonto zu eröffnen. Wir machten die übliche Sightseeing-Runde...Opera House, Harbour Bridge, Botanischer Garten...und natürlich machten wir einen Ausflug zum berühmten Bondi Beach.

Im Großen und Ganze fanden wir Sydney zwar nicht schlecht, doch einen längeren Aufenthalt hätten wir uns dort trotzdem nicht vorstellen können. Wir machten uns also auf die Suche nach dem nächsten Halt. Nach einigen Anfragen bei Wwoofing-Familien bekamen wir zwei Zusagen. Eine für ein älteres Ehepaar in den Blue Mountains und für eine Familie in der Nähe Brisbanes. Uns fiel die Entscheidung zunächst nicht leicht, doch dann haben wir uns doch für die Familie mit den 3 Kindern entschieden. Wir haben uns gedacht, dies ist eine perfekte Gelegenheit unser Englisch zu verbessern. Für den 900 km weiten Trip hatten wir 6 Tage Zeit...